Der Import läuft Notizbuch für Notizbuch. Du exportierst in Evernote ein Notizbuch als Datei und übernimmst diese Datei in Arciva. Aus jeder Notiz wird ein Vorgang.

Zuerst: aus Evernote exportieren
Exportiere jedes Notizbuch einzeln als ENEX-Datei. Der Grund steht im nächsten Absatz: Aus dem Dateinamen wird ein Aufkleber, also gehört in eine Datei das, was später einen gemeinsamen Aufkleber tragen soll.
Der Dateiname wird zum Aufkleber. Arciva nimmt den Namen ohne .enex und macht daraus den Aufkleber, den später jeder Vorgang aus diesem Notizbuch trägt. Heißt die Datei Wohnung.enex, heißt der Aufkleber Wohnung. Steht im Dateinamen noch ein Zusatz wie (192 Notizen), steht er auch im Aufkleber. Das muss dich nicht stören: Die Zahl ist nach dem Export ein nützlicher Hinweis, und ein Aufkleber lässt sich in Arciva jederzeit umbenennen.
Setze alle Häkchen bei den Notizattributen. Wer sie abwählt, verliert in Arciva Datum, Schlagwörter und Aufgaben – übrig blieben nur Titel, Text und die Anhänge. ⚠️ Arciva sagt dazu nichts, es kann „fehlt“ nicht von „gab es nie“ unterscheiden: Die Vorgänge kämen dann mit dem Datum des Imports und ohne die Aufkleber aus den Schlagwörtern. Die Aufteilungsgröße für Dateien lässt du aus: Jede Teildatei wäre sonst ein eigener Import.
Leg die Datei dorthin, wo das Gerät sie öffnen kann: am Mac in einen beliebigen Ordner, auf iPhone und iPad in die App Dateien, iCloud Drive eingeschlossen.
Dann: in Arciva übernehmen
Am Mac über Ablage → Aus Evernote übernehmen…, auf allen Geräten im Fenster Sicherungen.
Exportdatei wählen… legt noch nichts an. Arciva sieht die Datei zuerst nur durch und zeigt dir, was darin steckt: das Notizbuch, die Zahl der Notizen, die Anhänge mit ihrer Größe und die offenen und erledigten Aufgaben. Beschädigte Anhänge werden genannt und übersprungen.
Vor dem Start wählst du den Status aller neuen Vorgänge. Danach läuft der Import Notiz für Notiz, mit Fortschritt. Das Einlesen ist rechenintensiv – bei einem großen Notizbuch antwortet Arciva eine Weile langsamer als gewohnt.
Du kannst jederzeit unterbrechen und später weitermachen. Abbrechen geht in jedem Moment; die laufende Notiz wird noch fertig. Wählst du dieselbe Datei später wieder, setzt Arciva bei der nächsten Notiz fort – auch nach einer Unterbrechung oder wenn du die App zwischendurch beendet hast. Du musst also nicht in einem Zug durch, und bei einem großen Notizbuch ist das die bequemere Art.
Was dabei entsteht
Jede Notiz wird ein Vorgang. Titel, Erstell- und Änderungsdatum bleiben, der Text wird eine Notiz, die Anhänge werden Dokumente.
Zwei Aufkleber je Vorgang. Oben das Notizbuch, darunter einer für diesen Import mit Datum und Uhrzeit, etwa Evernote-Import 15.10.2026, 14:25. Den unteren nimmst du ab, sobald du einen Vorgang durchgesehen hast – was ihn noch trägt, hast du noch nicht angesehen. Wer das nicht Stück für Stück tun will, löscht den Import-Aufkleber in einem Zug: Dann gelten alle Vorgänge als abgehakt, ohne sie einzeln durchzugehen. Schlagwörter aus Evernote werden ebenfalls Aufkleber; gibt es einen gleichnamigen schon, benutzt Arciva ihn, statt einen zweiten anzulegen.

Aufgaben. Offene Aufgaben werden Aufgaben in Apple Erinnerungen, mit Fälligkeit und Wiederholung. Erinnerungszeitpunkte – also der Wecker vor der Fälligkeit – kommen nicht mit; das steht als Vermerk am Vorgang. Erledigte Aufgaben stehen als Text in der Notiz. Erinnerungen an einer Notiz – das Glöckchen in Evernote – folgen derselben Regel: Eine noch offene wird eine Aufgabe in Apple Erinnerungen, mit Datum und Uhrzeit; eine erledigte steht als Zeile in der Notiz.
Was sich nicht genau übernehmen lässt, etwa eine Formatierung, steht als Vermerk am Ende der Notiz und noch einmal im Ergebnis nach dem Import.
Verschlüsselter Text bleibt verschlüsselt. Mit dem Passwort aus Evernote lässt er sich über Verschlüsselten Text anzeigen… lesen. Arciva speichert weder das Passwort noch den entschlüsselten Text. Ältere Evernote-Verschlüsselung kann Arciva nicht lesen und sagt es dir.
Drei Dinge vorher
Importiere jede Datei nur auf einem Gerät. Die übrigen Geräte bekommen die Vorgänge über iCloud. Wer dieselbe Datei auf einem zweiten Gerät noch einmal übernimmt, hat alle Notizen doppelt – und dort lässt sich der Import des ersten Geräts nicht zurücknehmen.
Nach dem Import arbeitet Arciva weiter. Die Texterkennung der Dokumente läuft im Hintergrund. Bei großen Notizbüchern dauert es, bis alles durchsuchbar ist und bis die Anhänge auf den anderen Geräten angekommen sind. Arciva kann in dieser Zeit träge wirken – gib der App die Zeit, die sie braucht.
Große Notizbücher brauchen Zeit. Als Anhaltspunkt: rund 200 Notizen mit 1,5 GB Anhängen in ein bis zwei Minuten.
Wieder zurücknehmen
Import zurücknehmen… steht an drei Stellen: im Kontextmenü des Import-Aufklebers, im Ergebnis direkt nach dem Import, und wenn du dieselbe Datei im Importfenster noch einmal wählst. Alle drei legen die Vorgänge dieses Imports in den Papierkorb, auch die schon durchgesehenen, und entfernen den Import-Aufkleber. Selbst angelegte Vorgänge sind nie betroffen.
Zurücknehmen geht nur auf dem Gerät, auf dem importiert wurde. Auf den anderen Geräten gibt es die Schaltfläche nicht, auch nicht im Kontextmenü – noch ein Grund, jede Datei nur einmal und nur an einer Stelle zu übernehmen.
Aus dem Papierkorb holst du einzelne Vorgänge 30 Tage lang zurück. Danach kannst du dieselbe Datei neu übernehmen.
In der Gratisfassung gilt: Passen die Vorgänge und Dokumente nicht in ihren Rahmen, übernimmt Arciva nichts.
